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Sicher sind Dir schon einmal folgende Einschätzungen begegnet: „Geisteswissenschaftler werden arbeitslos“ oder „Juristen machen Karriere“. Dies scheinen gesicherte Erkenntnisse über die Erfolgsaussichten dieser Fachrichtungen zu sein. Aber stimmt das wirklich? Wir beschäftigen uns in diesem Beitrag mit diesen Jobmythen und räumen mit Vorurteilen auf.

„Werde Ingenieur. Dann hast du was Sicheres.“

Richtig! Viele Unternehmen berichten von Engpässen oder erwarten diese. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) prognostiziert für das Jahr 2020, dass 200.000 Ingenieure fehlen werden.

Aber! Nicht alle Experten teilen die Einschätzung des VDI. Außerdem raten wir davon ab, nur wegen guter Jobaussichten Ingenieur werden zu wollen.

Achtung! Viele Frauen ignorieren dieses Fach, obwohl es ihnen liegen würde. Schauen Sie noch einmal genau hin: Vielleicht ist das doch das Richtige für Sie?

„Als Geisteswissenschaftler endest du sowieso als Taxifahrer.“

Richtig! Tatsächlich ist zu beobachten, dass für Geisteswissenschaftler der Einstieg in einen Beruf schwieriger ist, als für andere Fächer. Häufig sind Umwege über projektbezogene Anstellungen und Übergangsjobs notwendig. Auch kommt es vor, dass länger als ein Jahr nach einer geeigneten Stelle gesucht werden muss.

Aber! Eine Studie des Hochschul-Informations-Systems zeigt, dass sich die Lage von Geisteswissenschaftlern 10 Jahre nach ihrem Abschluss deutlich verbessert und oftmals „nur“ der Berufseinstieg etwas holprig verläuft.

„Mit Jura machst du Karriere.“

Richtig! Die Einstiegsgehälter internationaler Großkanzleien mit rund 100.000 Euro jährlich sind rekordverdächtig.

Aber! Die Konkurrenz ist groß. Richter- und Notar-Stellen sind nur den Besten vorbehalten. Und die genannten 100.000 Euro erzielen nur Absolventen mit Spitzennoten und hervorragenden Englischkenntnissen.